7.11. - Solidaritätserklärung von AUF Gelsenkirchen mit den Opelanern

Vor wenigen Tage machte GM seine Entscheidung bekannt, dramatische Angriffe auf die Opelarbeiter in Europa zu starten. Geplant sind bis zu drei Werksschließungen - davon eine in Bochum. Schon vorab wurden die Opelaner bestohlen - um Tariflöhne, Urlaubs- und Weihnachtsgeld gebracht. In Gelsenkirchen wohnen Hunderte von Opelanerinnen und Opelanern, bei Zulieferern wie TRW sind ebenfalls viele Arbeitsplätze bedroht.

Opel soll es nicht so gehen wie Nokia, AEG, BenQ, Vaillant, Hertie oder Mannesmann, Agfa, Grohe und anderen!

Das heißt:

Kein Verscherbeln aus Profitgier!

Keine Entlassungen oder Werksschließungen zu Gunsten von Aktionären und Bonuszahlungen!

Und nicht nur bei Opel, jeder Angriff auf Arbeitsplätze muss entschieden bekämpft werden. Man bedenke, an jedem Arbeitsplatz, egal wo, hängen immer auch andere Arbeitsplätze.

Das Ruhrgebiet hat erlebt:

·        Durch den Streik bei Opel Bochum 2004 wurden zehntausende Arbeitsplätze erhalten - nicht zuletzt für unsere Jugend.

·        Durch Bitten und Betteln, Abfindungen und Auffanggesellschaften wie bei Nokia wurden tausende Arbeitsplätze vernichtet und 50 Prozent der Betroffenen sind noch heute arbeitslos.

Wir von AUF Gelsenkirchen erklären uns von vornherein solidarisch mit dem Einsatz für jeden Arbeitsplatz bei Opel und anderswo.

Wir stehen bereit, den Kampf aufzunehmen beziehungsweise solidarisch zu unterstützen!

 

Einstimmig verabschiedet von allen 90 Anwesenden .

Gelsenkirchen, den 7. November 2009

 

Günter Wagner, Vorstandssprecher von AUF-Gelsenkirchen

i.A. der Jahreshauptversammlung

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