Montagsdemo zu "Sparmaßnahmen"

Die 294. Montagsdemo am 6. Juni in Gelsenkirchen wird sich sicherlich mit den angekündigten massiven „Sparmaßnahmen“ der Merkel-Westerwelle-Regierung beschäftigen, die unter anderem nach den Rücktritten von Roland Koch vom Posten als hessischer Ministerpräsident und Horst Köhler vom Bundespräsidentenamt erheblich ins Schlingern gekommen ist.

Wohin die Reise für normale Menschen geht machte Arbeitsministerin Ursula von der Leyen Anfang des Monats deutlich: Sie will, dass Langzeitarbeitslose und HartzIV-Betroffene zur "Bürgerarbeit" wie Straßenfegen und Parkreinigung herangezogen werden. Diese "Bürgerarbeit" soll auf drei Jahre beschränkt sein. Arbeitslose würden nach den Plänen der Ministerin 900 Euro brutto verdienen. Die Arbeitszeit soll 30 Stunden pro Woche betragen. Damit tritt von der Leyen nicht nur in die Fußstapfen des scheidenden Roland Koch, sondern auch von SPD-Vizechefin Hannelore Kraft, die noch im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen einen "gemeinwohlorientierten" Arbeitsmarkt gefordert hatte.
Ganz anders der ehemalige Bundespräsident Köhler: Nach seinem Rücktritt muss er nicht gerade sparen: Bis an sein Lebensende wird er das gleiche Gehalt bekommen wie zu seinen aktiven Zeiten als Präsident. Derzeit sind das 199.000 Euro im Jahr.
Sicherlich werden aber am offenen Mikrophon auch Themen wie die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko oder das israelische Massaker im Mittelmeer am offenen Mikrofon zur Sprache kommen.

Am 6. Juni beginnt ab 18.00 Uhr die Kundgebung der 294. Montagsdemo in Gelsenkirchen auf dem Platz der Montagsdemo, ehemals Preuteplatz.  Alle sind zur Diskussion am offenen Mikrofon herzlich eingeladen – kommt und stärkt die Montagsdemo, bringt Kollegen,  Freunde und Nachbarn mit. Jeden Montag gibt es aktuelle Themen und Argumente für den Durchblick und unsere solidarische Unterstützung. Immer wieder montags – und im Oktober nach Berlin ist unser Hit! Im Anschluss an die Kundgebung geht die Demonstration durch die Straßen in der Innenstadt. 
Mit freundlichen Grüßen

Christoph Wilhelm

i.A. der Bürgerbewegung

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