Antifabündnis verhindert erfolgreich Kundgebung von der Partei „Die Rechte“

Bei strahlendem Sonnenschein kamen drei bis vierhundert ständige Teilnehmer zur Protestkundgebung auf den Bahnhofsplatz Gelsenkirchen, um gegen die geplante Kundgebung der Partei die Rechte zu protestieren. Mit nur ca. siebenundzwanzig Faschisten stand die Rechte auf dem Bahnhofvorplatz und konnte angesichts des zahlreichen und lautstarken Protestes ihre Kundgebung nicht durchführen.

 Auch wenn es im Vorfeld etwas Probleme in der Zusammenarbeit gab, fanden sich dann ein Großteil antifaschistischer Kräfte Gelsenkirchens vor Ort in einem breiten Bündnis zusammen: Linkspartei, VVN, MLPD, REBELL, DKP, Die Partei, Jugendverband Solid, Montagsdemonstration, AUF Gelsenkirchen, Frauenverband Courage, Ver.di Vertreter. Sie brachten  mehr Kräfte und Protest auf die Beine, als die Kundgebung des DGB und der Falken auf dem Heinrich König Platz, weit ab vom Schuss. Leider verweigern diese nach wie vor die Zusammenarbeit mit linken Kräften und ein Teil der Falken setzte sich dann auf unsere Kundgebung ab.
Die MLPD und der Jugendverband waren aktiv beteiligt, waren für das rebellische Musikfestival in Truckenthal, vertrieben die Broschüre der MLPD zu den neuimperialistischen Staaten und gewannen über 30 Unterstützer für das internationalistische Bündnis. Lisa Gärtner, die für die MLPD sprach entlarvte die Demagogie der Partei die Rechte, die von sich behauptet, sie stünde auf der Seite der Armen. In Wirklichkeit steht sie auf der Seite der Reichen und hängte z.B. auf einem ihrer Kongresse ein Bild von dem verhassten syrischen Präsidenten Assad auf. Sie betonte, die Notwendigkeit einer antifaschistischen Einheitsfront. Meinungsverschiedenheiten sollen nicht trennen. Man muss darüber diskutieren, aber da zusammenarbeiten, wo man zusammen kämpfen  kann.  Das war an diesem Tag auch gut gelungen.

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