Kreisdelegiertentag zeigt: MLPD im Aufwind

Eine erfolgreiche Bilanz zog der kürzlich stattgefundene 12. Kreisdelegiertentag Gelsenkirchen der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands). „Wir konnten seit dem letzten Kreisdelegiertentag vor zwei Jahren 35% neue Mitglieder gewinnen, vor allem Arbeiter, Jugendliche und Frauen. Der Anteil an Arbeitern und einfachen Angestellten wuchs auf über 80%, was den Charakter der MLPD als Arbeiterpartei deutlich unterstreicht,“ freut sich der einstimmig wiedergewählte Kreisvorsitzende Toni Lenz. Als weitere Sprecherin des Kreisvorstands wurde Christiane Link gewählt.

Politisch stellte der Kreisdelegiertentag vor allem den Kampf um jeden  Arbeitsplatz im Bergbau ins Zentrum. Die drohenden Zechenschließungen im Ruhrgebiet betreffen in Gelsenkirchen mindestens noch 3 000 aktive Bergleute und ihre Familien, sowie das 3-4 fache an anderen Arbeitsplätzen, die an den Bergbau gekoppelt sind. Allein durch die sofortige Einführung der 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich könnten 11.000 Arbeitsplätze im Bergbau erhalten werden. Gerade in der anhaltenden Massenarbeitslosigkeit und der daraus resultierenden Perspektivelosigkeit für einen großen Teil der heranwachsenden Jugend in Gelsenkirchen, drückt sich, laut MLPD, die Überholtheit der kapitalistischen Wirtschaft aus. „Um das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen muss man den Ursachen auf den Grund gehen und nach grundlegenden Lösungen suchen“, so Toni Lenz. Deswegen tritt die MLPD für den echten Sozialismus ein.

Der Kreisdelegiertentag beschloss vor allem die Arbeit unter der Jugend ins Zentrum zu stellen und ihre Bereitschaft zu fördern, für eine lebenswerte Zukunft aktiv zu werden im Jugendverband REBELL. Die MLPD Gelsenkirchen ist inzwischen die drittstärkste politische Kraft in Gelsenkirchen. Sie feiert dies mit der Eröffnung eines neuen Kreisbüros in der Stadtmitte am 24.03.2007  – und zwar von 11.30 – 16 Uhr in der Hauptstraße 40. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.


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