Zwei Tage Völkerfreundschaft und Internationale Solidarität - über 18.000 Besucher beim 13. internationalen Pfingstjugendtreffen

28.05.07 - Die "rote fahne news" dokumentiert die abschließende Presseerklärung der Veranstalter des 13. internationalen Pfingstjugendtreffens, die wir hier gerne veröffentlichen:
Zwei Tage Völkerfreundschaft und Internationale Solidarität - über 18.000 Besucher beim 13. internationalen Pfingstjugendtreffen

Abschlusskundgebung der Zukunftsdemo

Jung und Alt - Tausende aktive Helfer haben gemeinsam das 13. Internationale Pfingstjugendtreffen auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen organisiert. Aus mehr als 18 Länder waren Besucher gekommen, um das größte selbstorganisierte Fest in Deutschland zu erleben. Aus Peru und Argentinien, über Palästina und Israel bis nach Mexiko und den USA haben die internationalen Gäste den Erfahrungsaustausch über die Kontinente voran gebracht. An die 200 Aktivitäten waren geboten. Am Samstag Vormittag beteiligten sich rund 5.000 Menschen an der „Zukunftsdemonstration“ durch die Gelsenkirchener Innenstadt.

Wie bei der Fußballweltmeisterschaft kämpften 32 Mannschaften um die Fußballpokale des 13. Internationalen Pfingstjugendtreffens. Besonderes Detail am Rande: Zwei Mannschaften fehlten die nötigen Spieler, um anzutreten. Kurzentschlossen schlossen sie sich zusammen: die Mannschaften kamen aus Stuttgart und Gelsenkirchen! 18 Mannschaften mit je 25 Teilnehmern erlebten die großartigen "Spiele ohne Grenzen". "Ich bin begeistert über die tolle Stimmung bei den ´Spielen ohne Grenzen´- trotz des immer wieder aufkommenden Regens", sagt Said Boluri, einer der Sprecher des Pfingstjugendtreffens.

Die größte Einzel-Veranstaltung war die Podiumsdiskussion zum Thema "Wir haben nur diese eine Erde - Jung und Alt aktiv für Umweltschutz" am Sonntag Vormittag mit 750 Besuchern. Ca. 250 nahmen am antifaschistischen Erfahrungsaustausch teil. Wichtiges Ergebnis war die breit getragene Ablehnung des Antikommunismus. Wer linke, fortschrittliche und kommunistische Kräfte aus der antifaschistischen Bewegung fern halten will, der hat nichts aus der Geschichte gelernt.

Die Organisation klappte hervorragend - einschließlich einer kurzfristigen und vorübergehenden Evakuierung des Zeltcamps wegen einer Unwetter-Warnung klappte hervorragend. "Das Konzept der breiten und überparteilichen Selbstorganisation hat sich erneut voll bewährt", findet Organisator Toni Lenz. Lob kam auch vom Hausmeister der Trabrennbahn: "Die Organisation hat gut geklappt. So gut war noch keiner ausgerüstet."

Über 1.000 Besucher feierten den Erfolg des Pfingstjugendtreffens mit einem Open Air bis tief in die Nacht zum Pfingstmontag - bis Mitternacht mit verschiedenen Musikgruppen, danach weiter mit ungebrochener Stimmung.

Herzliche Grüße
i.A. Said Boluri und Toni Lenz


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