Neuer VORORT erschienen

Jugend braucht Zukunft und Alternative ! Die Weltwirtschafts- und Finanzkrise verschärft die besondere Ausbeutung und Unterdrückung der Masse der Kinder und Jugendlichen, besonders der Arbeiterjugend.

Über die junge Arbeitergeneration werden enorme Verschlechterungen der Arbeitsverhältnisse durchgesetzt. Gerade weil die Jugendlichen noch unentwickelt und unerfahren sind, werden sie vom Kapital noch rücksichtsloser ausgenützt und unterdrückt als die erwachsenen Arbeiter. Mittlerweile haben die Betriebe in Gelsenkirchen die Übernahme der Auszubildenden entweder, wie bei Pilkington, noch weiter eingeschränkt, oder die Auszubildenden werden, wie bei BP, seit 2008 gar nicht mehr übernommen.
Das kapitalistische System raubt der Masse der Jugend eine lebenswerte Zukunft, während in ihr gleichzeitig das ganze Potential des Kampfs für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung liegt. Während in den Medien verbreitet wird, dass die Jugend unpolitisch, desinteressiert und nur auf ihren Vorteil bedacht ist, ist die Realität, dass die Verschlechterung der Lebenslage der Jugend immer wieder ihren berechtigten Protest und ihren selbstlosen Einsatz auf den Plan ruft. 
Bei den Tarifauseinandersetzungen gab es eine aktive Beteiligung der Jugend und zunehmend auch wieder Aktionen für mehr Lehrstellen und die unbefristete Übernahme nach der Lehre. Am 1.Mai in Gelsenkirchen trat die Gewerkschaftsjugend mit großen Ständen in Erscheinung. Die IG-Metall Nordrhein-Westfalen hatte bei den Azubis einen Mitgliederzuwachs von 11,1 Prozent.  ·Es waren Jugendliche, die im Januar an der Spitze des Widerstandes in Gelsenkirchen gegen den aggressiven Angriffskrieg von Israel auf den GAZA-Streifen standen.
Aufgrund ihrer Unbekümmertheit und Aufgeschlossenheit ist die Jugend praktische Vorkämpferin in der Arbeiter- und Volksbewegung für eine gesellschaftliche Perspektive.  Die Herrschenden versuchen mit der kleinbürgerlichen Denkweise in Form von ätzender bürgerlicher Musik-Kultur, durch verrohende Computerspiele, oder durch Fernsehsendungen wie "Deutschland sucht den Superstar" den Gedanken an Rebellion und vor allem den organisierten Kampf für eine lebenswerte Zukunft zu verhindern bzw. zu zersetzen. So soll Egoismus, Individualismus, bis hin zu moralischer Abstumpfung und Organisationsfeindlichkeit der Jugend erzeugt werden.
Die MLPD fördert mit ihrer Jugendarbeit das Vorwärtstreben der Jugend und ihre berechtigte Rebellion, sowie die Einheit von Jung und Alt in Betrieb und Gewerkschaft und in der Volksbewegung. Wir finden es wichtig Jugendlichen zu helfen organisiert zu kämpfen, sich für eine Zukunft im echten Sozialismus zu entscheiden und dabei jedes Gefühl von Egoismus, „Null-Bock“, und Konkurrenz untereinander zu überwinden. Der Jugendverband REBELL  verwirklicht dazu mit der MLPD eine Schule der proletarischen Denkweise unter der Jugend, die zum selbstlosen Einsatz für den gesellschaftlichen Fortschritt erzieht.

Wenn jetzt in Gelsenkirchen  eine breite Aktionseinheit zu einer Zukunftsdemonstration am 30.Mai aufruft  - dann setzt das ein Zeichen, für die Zukunft  der Jugend zu kämpfen!

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