4.12. - Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von Küppersbusch

An die Belegschaft der Firma Küppersbusch in Gelsenkirchen z.Hd. an den Betriebsrat und die Vertrauenskörperleitung

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Küppersbusch,

wir möchten euch die volle Solidarität des MLPD-Kreisverbands Gelsenkirchen erklären  in eurem Kampf gegen die unverschämten Angriffe der Geschäftsleitung von Küppersbusch und TEKA.

Ständig hieß es, ihr sollt immer weiter verzichten, da das angeblich eure Arbeitsplätze „sicherer“ machen sollte. Jetzt sind für die Geschäftsleitung selbst 15 Mio „uninteressant“ und mindestens 74 Kollegen sollen ihren Arbeitsplatz verlieren!

Dieser Vorgang bestätigt, dass für die Arbeiter und die Bevölkerung mit Verzicht gar nichts gerettet werden kann. Im Kapitalismus zählt der Maximalprofit, die Menschen sind für diese Herrschaften „uninteressant“. Jeden Verzicht werten sie als Zeichen der Schwäche und ist ihnen noch Ermunterung, weitere Forderungen zu stellen. Daraus lässt sich nur schließen: mit Erpressern verhandelt man nicht!

Wir meinen, dass damit Schluss sein muss. Ständig werden in Gelsenkirchen weitere Arbeitsplätze vernichtet. Wo soll unsere Jugend noch Arbeit bekommen?

Wir halten es deshalb für dringend notwendig, die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich durchzusetzen. So können Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden – auf Kosten der Profite.

Darüber hinaus tritt die MLPD dafür ein, dem kapitalistischen Profitsystem ein Ende zu setzen und für den echten Sozialismus zu kämpfen, wo der Mensch im Mittelpunkt steht. Dann bestimmen diejenigen über den gesellschaftlichen Reichtum, die ihn erarbeiten. 

Wir möchten euch ermutigen, entschlossen den Kampf um jeden Arbeitsplatz aufzunehmen. „Kämpfen wie bei Opel“ macht seit dem mutigen und erfolgreichen Kampf 2004 die Runde.

Viele Belegschaften stehen in einer ähnlichen Situation. Ihr könnt damit auch ein Signal für andere setzen und könnt mit der breiten Unterstützung anderer Belegschaften und aus der Bevölkerung rechnen. Wer kämpft, bekommt Solidarität.

Die Entscheidung liegt bei euch.

Die MLPD wird alles in ihren Kräften stehende tun, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und die Solidarität sofort und breit zu organisieren.

 

Viel Erfolg und Glück auf!

Toni Lenz (Kreisvorsitzender)

 

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