Bis zu 260 Besucherinnen und Besucher lauschten Liedern von internationaler Solidarität und Völkerfreundschaft

Bei schönstem Wetter und guter Laune kamen Jugendliche und Kinder zum rebellischen Konzert im Nordsternpark, zu dem der Jugendverband REBELL und die Wählerinitiative der Internationalistischen Liste eingeladen hatten.

Bis zu 260 Besucherinnen und Besucher lauschten der Musik von Kejsi aus Albanien, den kurdischen Bands SYAR AGRI & SCHERO BATE und Koma Sehid Welat (Wattenscheid), sowie der Band „The Boom“ aus Wuppertal. In dieser Musik ging es um internationale Solidarität und Völkerfreundschaft, um Lieder des um Freiheit kämpfenden kurdischen Volkes, um Lieder die eine lebenswerte Zukunft für die Jugend forderten und deren Zusammenschluss im Kampf um Ausbildungsplätze, gegen Abschiebungen und für den Schutz der Umwelt förderten.

Jugend war der Akteur des Fests

Durchs Programm führten Lisa Gärtner, Direktkandidatin der Internationalistischen Liste/MLPD und Besrina vom Jugendverband REBELL. Die Jugendlichen waren nicht nur Gast – sondern vor allem Akteur des Festes. Um 12 Uhr rückten sie an, um ein großes Festzelt aufzubauen – angeleitet von Bergleuten. Sie grillten, verkauften Apfelsaft und Cola, schminkten Kinder an einem Kinderschminkstand, wurden zu Konzerttechnikern ausgebildet, bestritten das Programm, moderierten und räumten am Schluss innerhalb von einer Stunde den Platz tipp-topp auf.

Mit Empörung vernahmen die Teilnehmer, dass es am Samstag früh in Wuppertal zu einem Polizeiangriff auf den Straßenumzug der Internationalistischen Liste/MLPD gekommen war – in Zusammenarbeit mit der dortigen AfD. Es wurde eine Solidaritätserklärung verabschiedet. Das Fest protestierte gegen diesen rechtswidrigen Polizeiübergriff, als Eingriff in demokratische Rechte, eine Behinderung des Wahlkampfs und ein Eingriff in das Recht auf freie Wahlen.

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