29.9. - Gestärkt im Gegenwind – schwungvolle Wahlfete der Wählerinitiative Stefan Engel

Während die einzige Gelsenkirchener Lokalzeitung, die WAZ, die Wahlfeten sämtlicher bürgerlicher Parteien in ihrer heutigen Ausgabe ausführlich – mit Bewertung der Buffets – würdigt, verliert sie über die mit 180 Besucherinnen und Besuchern wahrscheinlich bestbesuchte und sicherlich bestgelaunte Wahlfete der Wählerinitive Stefan Engel kein Sterbenswort.

Gute Laune machte nicht nur das bemerkenswerte Wahlergebnis mit 1.831 Stimmen für den Direktkandidaten Stefan Engel, was eine Vervierfachung gegenüber der Wahl 2005 bedeutet. Angesichts einer beispiellosen Medienzensur und der Tatsache, dass davon vor allem die Linkspartei und die Neuschöpfung der Piratenpartei profitieren konnten, ist der nur leichte Zuwachs von 0,157 auf 0,373 bei den Zweitstimmen kein Grund zur Traurigkeit.

Gute Laune machte besonders die Würdigung des engagierten Wahlkampfs, wenn gestärkt auf die Wählerinitiative, die mit ihren 402 Mitgliedern 666 Plakate aufhängten, über 70.000 Wahlzeitungen verteilten, 15.000 Kandidatenbriefe und 10.000 Exemplare der MLPD-Stadtzeitung „Vor Ort“ verteilten, 48 Informationsstände und 16 Straßenumzüge organisierten, zu zwei großen Kundgebungen mit Stefan Engel mobilisierten, und dieser vor 50.000 Besuchern einer kurdischen Festivals sprechen konnte und dafür viel Beifall erhielt.

Für dieses uneigennützige und unentgeltliche Engagement wurden beispielhaft verschiedene Wahlhelferinnen und Wahlhelfer mit schönen Blumensträußen beglückwünscht – nicht zuletzt das „Essensteam“, das jedes Treffen der Wählerinitive versorgt hatte und das damit maßgeblich zu den Spendeneinnahmen der Initiative über 2.504,34 Euro beitrug, die durch Spendensammlungen der MLPD nochmals um 1.721,30 Euro aufgestockt wurde.

Berührend war besonders der Beitrag eines Arbeiters, der erklärte, dass er die MLPD schon seit  über 20 Jahren kennt. „Mit dem Herzen war ich immer dabei, aber aus familiären und persönlichen Gründen hab ich nicht mehr getan. Aber seit der Wiederbegegnung mit Stefan bei einem Straßenumzug in Bismarck bin ich entschlossen, mich jetzt politisch richtig einzusetzen und Mitglied zu werden.“

„In solchen Entscheidungen liegt das Potential für die Zukunft. Wir alle können stolz darauf sein, wie wir im härtesten Gegenwind der bewusst betriebenen politischen Isolierung und des undemokratischen Medienboykotts durch unsere Kleinarbeit solche Erfolge erzielen, die größtes Gewicht haben“, kommentierte Stefan Engel.

 

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