Herzliche Einladung zur Wählerinitiative

Die Wählerinitiative Petra Braun und Stefan Engel trifft sich am Freitag 22.3.2013 wieder. Thema: Der Kampf um Arbeits- und Ausbildungsplätze im Revier

Obwohl die MLPD auch bei den beiden letzten Bundestagswahlen bundesweit kandidierte, muss sie für die neuerliche Wahlzulassung 40.000 amtlich beglaubigte Unterschriften vorlegen. In Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck wurde diese bürokratische Hürde bereits bewältigt. Für Stefan Engel und Petra Braun, die beiden Direktkandidaten der MLPD/Offene Liste, wurden jeweils über  240 Unterschriften gesammelt, für die Landesliste NRW über 400.

Deshalb werden jetzt tage- oder wochenweise politische Ausflüge nach Schleswig-Holstein gemacht, um die dortigen, teilweise noch kleineren Ortsgruppen in Kiel und Lübeck beim Sammeln der Unterschriften zu unterstützen.

Diese Fahrten zu organisieren,  wird ein Thema beim nächsten Treffen der Wählerinitiative sein.

Thematisch soll der Kampf gegen die Arbeitsplatzvernichtung in Gelsenkirchen und im Ruhrgebiet dieses Mal im Mittelpunkt stehen. Beim Automobilzulieferer TRW wurde trotz zähem Widerstand die Vernichtung von 150 Arbeitsplätzen angekündigt. 2012 standen dort 800 Menschen auf der Lohnliste. Thyssen-Krupp will das TKES-Werk verkaufen oder schließen, die Schalker Eisenhütte macht dicht. Bei Eon und  BP läuft die Arbeitsplatzvernichtung wenig bemerkt von der Öffentlichkeit. Dabei arbeiten heute bei BP – zusammen mit den Azubis – nur noch 1860 Beschäftigte, 2006 waren es noch knapp 2500. Wo soll das hinführen, wo soll die Jugend noch Arbeit finden?

Auch bei dieser Problematik blickt die Wählerinitiative über den lokalen Tellerrand. Unter dem Motto „Aufstehen für Arbeitsplätze im Revier“ beteiligten sich viele ihrer Mitglieder am Opel-Solidaritätsfest am 3. März, nicht nur weil etwa 400 Opelaner in Gelsenkirchen wohnen, sondern um zusammen mit etwa 30.000 Besucherinnen und Besuchern ein Zeichen des überregionalen, Branchen übergreifenden Widerstands gegen die Arbeitsplatzvernichtung zu setzen.

Genug Stoff für interessante Diskussionen und praktische Mitmachmöglichkeiten gibt es – für alle Interessierte.

Einladung WI 22.3.

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