Gelsenkirchen eine Stadt der Kämpfe
Gelsenkirchen war auf Grund seiner proletarischen Prägung immer auch ein Zentrum der Arbeiterbewegung. 1969 beteiligten sich die Arbeiter vom Schalker Verein und den Gussstahlwerken an den Septemberstreiks und gaben damit ein wichtiges Signal für die Wiederbelebung der Arbeiterbewegung in Westdeutschland. Eine Reihe von einzelnen Kämpfen gab es bei Küppersbusch, Pilkington usw.
1997 wurde in Gelsenkirchen der große Bergarbeiterstreik nach Ankündigung der Stilllegung von Hugo ausgelöst, an dem sich sechs Tage lang bis zu 130.000 Beschäftigte m Bergbau beteiligten. Gelsenkirchen hatte Tarifauseinandersetzungen in den verschiedensten Branchen.
Die Montagsdemonstrationsbewegung hatte in Westdeutschland immer einen wichtigen Schwerpunkt. Schon weit bevor diese Montags-demonstrationsbewegung in ganz Deutschland zu einer Massen-bewegung wurde, gab es in Gelsenkirchen Montagsaktionen. Beginnend mit den Protesten gegen den Nato-Krieg in Jugoslawien, dem Krieg gegen Irak, gegen die Agenda 2010 und dann gegen Hartz IV.
Es gelang, eine breite, kämpferische Einheit von Arbeitern und Angestellten, Arbeitslosen, Jungen, Alten, Rentnern über parteipolitische Grenzen hinweg herzustellen und ein vorbildliches breites Bündnis herzustellen, das weit über Gelsenkirchen hinaus ausstrahlt.
