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Jetzt Solidarität organisieren mit den Kolleginnen und Kollegen der Firma Wellpappe

Am Mittwoch 2.11. besuchte die neu gegründete Wählerinitiative Internationalistische Liste/MLPD Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck die Kolleginnen und Kollegen der Firma Wellpappe in Gelsenkirchen.

Sie blockieren die Tore ihres Werkes, weil die Geschäftsleitung ihnen am Montag per Post und am Brückentag mitteilte, dass die Firma Insolvenz beantragt hat und alle zu Hause bleiben sollen. Kein Kollege darf ins Werk. Die Geschäftsleitung ist nicht anwesend. Noch am Freitag, waren in der Betriebsratsversammlung zehn Überstunden für diese Woche genehmigt worden. Es hieß in der Firma, dass die Auftragslage gut sei. Keiner sollte Verdacht schöpfen.

Die Absicht der Geschäftsleitung ist jedem klar, die Kollegen sollten das Werk verlassen - ohne Kampfmaßnahmen. Sie hatte wohl Angst, dass die Kollegen den Betrieb besetzen. Darauf deutet auch hin, dass sie eine Sicherheitsfirma mit 30 Mann und einer ganzen Hundestaffel angeheuert hat, um das Werk zu bewachen. Die Kollegen vermuten, dass der Chef andere Gründe hat, den Betrieb dicht zu machen: nicht weil es keine Aufträge mehr gibt oder die Produktion veraltet ist, wie die Geschäftsleitung behauptet, sondern, weil sie eine unbequeme Belegschaft sind, die nicht einfach das mitmacht, was er will.

Jetzt ist es wichtig, die Solidarität zu organisieren. Solidaritätserklärungen an den Betriebsrat von Wellpappe können an die E-mail-Adresse: b-steigelder@gelsennet.de gesendet werden.

Hier kann die Solidaritätserklärung der Wählerinitiative herunter geladen werden

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