AUF Gelsenkirchen: Trauer um die Opfer und aktiver Widerstand gegen die Atomkatastrophe in Japan

Es erreichte uns folgende Pressemitteilung: Zwischen 60 und 80 Personen folgten am Montag, dem 14. März 2011 dem Aufruf der Montagsdemonstration Gelsenkirchen, die 332. Gelsenkirchener Montagsdemo ins Zeichen der Trauer, der Solidarität und des aktiven Widerstandes gegen die Atomkatastrophe in Japan zu stellen.

Dieter Grünwald von der Bürgerbewegung für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft in-formierte eingangs über die heraufziehende größte Atomkatastrophe in der Geschichte der Menschheit: „Außer von zwei Naturkatastrophen – dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami – wird Japan von einer durch verbrecherische Politik heraufbeschworenen Atomkatastro-phe heimgesucht. Keiner der Verantwortlichen kann sagen, er habe von nichts gewusst!“
Nach einer Schweigeminute der Trauer und des Gedenkens an die Opfer in Japan beteiligten sich am offenen Mikrofon und an der Kundgebung viele Rednerinnen und Redner, unter anderem Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen, DKP, MLPD, REBELL und AUF Gelsenkirchen. Dabei wurde ebenso eindringlich zu Spenden aufgerufen wie zu einem aktiven Einsatz für die sofortige Abschaltung sämtlicher Atomkraftwerke in Deutschland und weltweit. Dr. Willi Mast, Arzt und Vorstandssprecher von AUF Gelsenkirchen, informierte eindringlich über die verheerenden Strahlenschäden, die aus dem zu erwartenden Super-Gau entstehen werden. Einhellig wurde das dreimonatige, von der Bundesregierung angekündigte Moratorium als erstes Rückzugsgefecht, aber auch als Augenwischerei und Wahlkampfmanöver beurteilt.
Die Proteste werden weitergehen, unter anderem kündigten mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits an, sich am Wochenende an den Protesten vor der RWE in Essen oder an weiteren Aktivitäten in Gelsenkirchen zu beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen,
Monika Gärtner-Engel   

Artikelaktionen