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26.1.12 - Auf Pressemitteilung: AUF sieht Erfolg im Protest - Atomkraftwerksbau in Borssele vorerst gestoppt

In Borssele, auf der beliebten und von vielen NRW-Bürger/innen besuchten Halbinsel Zeeland in den Niederlanden, will der Energiekonzern RWE durch eine Tochterfirma ein neues Atomkraftwerk bauen lassen.

Diese Pläne werden nun „wegen schlechter Marktstimmung“ auf Eis gelegt. Darin sieht AUF einen Erfolg für den breiten Protest, der auch aus vielen Städten im Ruhrgebiet laut geworden ist. Dieser Erfolg ist auch für die Menschen in Gelsenkirchen von Bedeutung, der Bau eines AKW nur wenige hundert Kilometer entfernt von unserer Stadt stellt auch in Gelsenkirchen eine Gefährdung dar.

Nicht erst seit der Atomkatastrophe in Fukushima ist klar, welche Gefahren dies mit sich bringt, zumal der Atommeiler direkt am Meer stehen soll. Dazu zählen die Risiken, dass aufgrund der Klimakatastrophe der Meeresspiegel  tatsächlich um mehrere Meter steigen könnte, wie inzwischen prognostiziert wird, und das Risiko von Sturmfluten.  

„In gleicher Entfernung wie von Gelsenkirchen nach Zeeland wurden nahe Fukushima Tomaten geerntet, die aufgrund der radioaktiven Strahlung völlig entartet waren,“ so Martina Reichmann, und ergänzt: „Wir übernehmen auch Verantwortung dafür, den Menschen in unserem Nachbarland bei ihrem Widerstand gegen den AKW-Bau zu Seite zu stehen. AUF wird dazu auch aktiv am  Jahrestag von Fukushima in Gelsenkirchen.“

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