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Pfarrer Schöps muss sich bei Frau Dagdelen entschuldigen!

Uns erreichte am 02.06. folgende Pressemitteilung der AUF Stadträtin Monika Gärtner-Engel, die wie nachfolgend veröffentlichen:

Am 30. Mai griff die israelische Armee brutal, mörderisch und vollkommen völkerrechtswidrig den  Gaza-Hilfskonvoi an. Nach Angaben der Bundestagsabgeordneten Annette Groth und Inge Höger von der Linkspartei muss man mit mindestens 18 Tote rechnen, an die 50 Menschen  wurden verletzt. Der Hilfskonvoi transportierte Baumaterialien, Rollstühle, Wasseraufbereitungsanlagen usw. in den Gaza Streifen – dringend benötigte Materialien für die dort lebende palästinensische Bevölkerung, die einer völkerwidrigen Blockade  durch Israel ausgesetzt ist. 
Weltweit gibt es eine – völlig berechtigte - Protestwelle gegen diesen isrealischen Staatsterror!
Wo aber bleibt jetzt die Empörung von Pfarrer Schöps und seinen beiden Bochumer Kollegen ?
Im Februar diesen Jahres äußerten sie harsche und ehrverletzende Kritik in Verbindung mit faktischen Hausverweisen gegenüber Sevim Dagdelen/ Linke Bundestagsabgeordnete. Die Vorwürfe verfälschten teilweise so massiv die Sachverhalte, dass sie nach einer juristischen Auseinandersetzung zurückgenommen werden mussten. Was jedoch ausblieb, war eine Ent-schuldigung! Frau Dagdelen hatte dem israelischen Staatspräsidenten Simon Peres standing ovations im Bundestag verweigerte, da er eine Rede zu einer Art psychologischer  Kriegsvor-bereitung gegen den Iran nutzte. Pfarrer Schöps und Kollegen stellten sie unter den kirchlichen Bannstrahl, warfen Frau Dagdelen „Unwillen, mitzufühlen“ und „... nichts wissen zu wollen“ vor. Wo ist jetzt der Wille, mit zu fühlen gegen den israelischen Staatsterror? Wo ist die Bereitschaft, zumindest die demokratische Zulässigkeit, wenn nicht die Berechtigung der Kritik von Frau Dagdelen anzuerkennen?
AUF Gelsenkirchen hatte sich damals bereits kritisch geäußert und mit Frau Dagdelen solidarisiert - auf entsprechende Briefe von den kirchlichen Würdenträgern jedoch leider keine Antwort bekommen!


Mit freundlichen Grüßen

Monika Gärtner-Engel

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