AUF Gelsenkirchen: Opel Belegschaft muss sich einer Unterstützung ihres Kampfes sicher sein können!

In Gelsenkirchen sind Hunderte Opelaner und ihre Familienangehörigen und indirekt tausende Menschen betroffen von dem geplanten Nokia II, sprich Schließung des Bochumer Opel Werkes.

Das Revier hat am 3.3. Solidarität gezeigt. Jetzt muss sich die Belegschaft einer Unterstützung ihres Kampfes sicher sein können. Opelaner waren noch nie Lämmer, die sich brav zur Schlachtbank führen lassen.

„Und das ist gut so,“ sagt Monika Gärtner-Engel von AUF Gelsenkirchen: „Nur weil das profitgierige Management eines Autogiganten in Detroit das AUS für Bochum beschlossen hat, brauchen die Menschen im Revier noch lange nicht zu allem Ja und Amen zu sagen.“

AUF Gelsenkirchen fragt: Soll man schon dankbar sein, wenn ein Werk erst zwei Jahre später schließt? Kann sich Demokratie darauf beschränken, zwischen dem Tod durch Erschießen und Tod durch Erhängen zu wählen? Soll man jubeln wenn – wie bei TRW – „nur“ 80 statt 150 Leute entlassen werden? Soll man sich ergeben in sein Schicksal fügen, dass von der Stadt der 1000 Sonnen nur noch 50 übrig bleiben?

Wenn ein Streik der Opelaner wie 2004 als „wilder Streik“ und illegal bezeichnet wird – dann ist es höchste Zeit, sich über das kastrierte Streikrecht in Deutschland Gedanken zu machen.

„Wenn wir schon dazu verdonnert sind, jeden Tag den Herkules auf dem Nordsternturm anzuschauen – dann sollten wir uns jetzt mal seine Botschaft zu Herzen nehmen: die Herkules-Aufgabe wagen, um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen! Schluss mit der bedauernden Akzeptanz der Arbeitsplatzvernichtung,“ so Monika Gärtner-Engel

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