Politischer Aschermittwoch der MLPD

In Gelsenkirchen sprach Gabi Gärtner vor 280 Besuchern im Kultursaal der Horster Mitte

Ihre Rede war eine herzhafte Abrechnung mit den Herrschenden und stand besonders im Zeichen des Internationalen Kampftags für die Befreiung der Frau.

Heiterkeit erzeugte die Abrechnung mit dem Blender zu Guttenberg, der rund 80 Prozent seiner Doktorarbeit abgeschrieben hat und ein politisches Erbe wie ein Minenfeld hinterließ. Andererseits wurde vor Außenminister Westerwelles scheinheiliger Sympathie mit den Aufständen in der arabischen Welt gewarnt, und die Losung "Hände weg von Libyen!" von den Zuhörern mit reichlich Beifall bedacht. 

Beifall gab es auch für die Rolle der Jugend, durch die die Aufstände wie in Ägypten erst möglich wurden, die aber auch im Widerstand gegen "Stuttgart 21" in der ersten Reihe stehen, aber auch für die Gründung der ICOR als weltweite Organisation für revolutionäre Kämpfe und die Beteiligung der MLPD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und für die Herausgabe des neuen Buchs "Morgenröte über der internationalen sozialistischen Revolution".

Alles in allem hat die Rede zum Politischen Aschermittwoch Mut gemacht für die kommenden, großen Aufgaben im Klassenkampf anzupacken, so die einhellige Meinung von Besuchern, auch wenn manche sie etwas zu lang fanden.

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