Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sie sind hier: Startseite / Archiv / Veröffentlichungen des Kreises / Veröffentlichungen 2011 / Veröffentlichungen 3.Quartal 2011 / Rettet die Umwelt vor der kapitalistischen Profitwirtschaft!

Rettet die Umwelt vor der kapitalistischen Profitwirtschaft!

So heißt der Titel unserer neu erschienenen Stadtzeitung VORORT

Seit der Atomkatastrophe in Fukushima im März ist viel passiert. In Deutschland entwickelte sich ein breiter Widerstand für die Abschaltung aller AKW`s. Acht Atomkraftwerke sind abgeschaltet, das ist ein erster Erfolg gegen die Merkel-Regierung. Dass neun weitere AKW`s erst bis 2022 abgeschaltet werden sollen, ist nicht zu akzeptieren und zeigt einmal mehr, dass das kapitalistische Wirtschaftssystem bereit ist, aus Gier nach Maximalprofiten die natürlichen Lebensgrundlagen skrupellos zu zerstören.  
Allein in den letzten zwei Jahren, nach Ausbruch der Weltwirtschafts- und Finanzkrise, nahm diese Zerstörung dramatisch zu, weil sich das internationale Finanzkapital auf Kosten der Bevölkerung und der Natur zu retten sucht:
Sie ließen die Weltklimakonferenz 2009 in Kopenhagen platzen, und pusten weiterhin ungebremst Treibhausgase in die Atmosphäre, was den Umschlag in eine globale Klimakatstrophe verschärft.
Die Energiekonzerne, wie Eon und BP, schrecken nicht davor zurück für den Raubbau an Öl, Kohle und Gas auch Regionen wie die Antarktis zu verwüsten. Trotz der Ölkatastrophe in Mexico, werden  weitere Tiefseebohrungen geplant.
Trotz der Atomkatastrophe in Fukushima soll weltweit die Atomenergie ausgebaut werden. Die radioaktive, chemische und Elektrosmog-Verseuchung der Erde schreitet voran. Eines der größten Massensterben der natürlichen Arten  in der Erdgeschichte hat eingesetzt. 30% der Arten sind unmittelbar bedroht, 50% des Regenwaldes abgeholzt.
Die Frage steht heute so: Entweder stirbt der Kapitalismus oder die Mutter Erde.
Diese Situation stellt die Menschen und die Umweltbewegung vor eine große Aufgabe: wir brauchen eine internationale Widerstandsfront zur Rettung der Umwelt vor der kapitalistischen Profitwirtschaft, um z.B. die Forderung nach drastischer Reduktion der Treibhausgase um 70 - 90% durchzusetzen. Dafür gilt es selbst aktiv zu werden.
Die Zeit dafür ist reif, denn in vielen Ländern kämpfen Menschen gegen die Zerstörung der Umwelt. Eine Welle demokratischer Volksaufstände hat  den Mittelmeerraum erfasst, im Kampf für bessere Lebensverhältnisse gegen die internationalen Krisenprogramme.
Um eine von der Herrschaft des internationalen Finanzkapitals befreite Gesellschaft durchzusetzen, in der Mensch und Natur in Einklang sind, müssen sich die ausgebeuteten und unterdrückten Menschen dieser Welt zusammenschließen und die heutigen Machtverhältnisse überwinden. Der begonnene Zusammenschluss von revolutionären Organisationen in der ICOR ist ein wichtiger Schritt, damit der Kampf für eine revolutionäre Perspektive des echten Sozialismus aufgenommen werden kann.

 

Wer die ganze Zeitung lesen will kann sie hier herunter laden

Artikelaktionen