Neuer VORORT : Auf zum Umweltkampftag

Mit Riesenschritten geht die Erderwärmung und damit die Entwicklung einer globalen Kilmakatastrophe voran.

Untersuchungen namhafter Wissenschaftler rechnen mit einem Temperaturanstieg von bis zu 6 ° Celsius bis im Jahr 2100, wenn der CO2 Ausstoß nicht sofort weltweit drastisch gesenkt wird. Polare und Gletscher schmelzen und der zu erwartende Anstieg des Meeresspiegels droht ganze Länder zu verschlingen oder ganze Landstriche zu verdörren.

Systematisch wird diese Entwicklung durch die internationalen Energiemonopole und ihre Regierungen gegenüber den Massen verharmlost und verschleiert unter dem Schlagwort: “Klimawandel”. Wir sollen uns darüber freuen, dass im November noch auf Gelsenkirchens Balkonen die Geranien blühen. Doch in Wirklichkeit erleben wir die ersten Vorboten der Katastrophe, die kommen wird, wenn wir dem weltweiten Profitsystem des Kapitalismus die Umweltfrage überlassen. In der kürzlich ausgestrahlten Sendung des ZDF “Burn out Erde” interviewten ZDF-Redakteure Regierungsvertreter aus Indien, China und Afrika, ebenso wie deren Militärstrategen. Während diese Handlanger des internationalen Finanzkapitals in der Öffentlichkeit vom “Klimawandel” sprechen, reden sie hinter den Kulissen offen von der zu erwartenden Umweltkatstrophe. Kein Gedanke wird dabei daran verschwendet, Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe zu ergreifen. Im Gegenteil!
Das internationale Finanzkapital arbeitet bereits an Strategien, in der drohenden Umweltkatastrophe seine jeweils eigenen Pfründe zu sichern. Der Miltär - und Machtapparat wird schon auf einen Krieg ums Wasser und die Beherrschung dann  noch fruchtbarer Regionen ausgerichtet. So ließ die indische Regierung einen 3.000 km langen Stacheldrahtzaun an der Grenze zu Bangladesh ziehen und dort Militär aufstellen. Bangladesh würde mit der Entwicklung der Klimakatastrophe im Meer untergehen. Die umliegenden Staaten richten sich darauf ein, Flüchtlinge mit Waffengewalt zurückzuzwingen. Kann man sich noch mehr Menschenverachtung vorstellen?
Chinas Regierung baut im Himalayagebirge eine große Mauer, um den Wasserlauf von indischen Flüssen zu verändern und nach China umzuleiten, dessen Trinkwasser bereits um 13% zurückgegangen ist. Das kann in imperialistische Kriege umschlagen. Die USA verweigert auf dem Klimagipfel in Durban die Reduzierung des CO2-Ausstoßes.
Manch einer denkt, die werden doch nicht so unvernünftig sein, und die Grundlage menschlichen Lebens zerstören.
Doch sie werden, wenn wir ihnen nicht in den Arm fallen! Denn ihre Vernunft wird diktiert von ihrem Streben nach Maximalprofit, bei Strafe ihres Untergangs als weltmarktbeherrschende internationale Monopole. Es gibt nur eine Kraft, die diese Entwicklung stoppen kann - das ist eine internationaler aktiver Widerstand der Arbeiter, Bauern, Frauen und Jugendlichen, der sich in großen Massenbündnissen organisieren muss.
Dieser Widerstand darf an der Grenze kapitalistischer Wirtschaftsinteressen nicht halt machen, er muss diese Grenzen sprengen und offen sein für eine Diskussion über gesellschaftliche Alternativen zum Kapitalismus. Diese Alternative sieht die MLPD im Kampf für den echten Sozailismus und die vereinigten sozialistischen Staaten der Welt.   
Nehmen Sie teil am 3.12.2011 - dem internationalen Kampftag zur Rettung der Umwelt! Beteiligen sie sich an der Aufklärungsarbeit und der Entwicklung eines aktiven Widerstandes!

 

Hier die gesamte Ausgabe herunter laden

Artikelaktionen