Pressemitteilung: Polizeiwillkür in Gelsenkirchen Horst

Es erreichte uns eine Pressemitteilung des Zentralkomitees deren Inhalt wirklich empört:

"Heute Morgen, Sonntag, 6.11.16, wurden zwei Teilnehmer eines Lauftreffs in der Nähe der „Horster Mitte“ ohne jeden Grund wie Schwerverbrecher behandelt; ca. zehn Polizisten in drei Polizeiautos waren im Einsatz. Die Betroffenen wurden sogar in Handschellen gelegt, obwohl keinerlei Aggression von ihnen ausging.

Wie es beim Sport üblich ist, führten sie keinen Ausweis mit sich, gaben aber der Polizei bereitwillig ihre Personalien. Als andere Teilnehmer des Lauftreffs bestätigten, dass sie die Betroffenen kennen und sie regelmäßig mitlaufen, wurden auch diese vom Einsatzleiter aggressiv behandelt. Soll das zur neuen Methode in Gelsenkirchen werden, Personalien zu überprüfen?

Die Begründung des Einsatzleiters, Herr Kleinwächter, spricht Bände über sein Bild von der Gelsenkirchener und besonders der Horster Bevölkerung. Es sei doch sehr ungewöhnlich, dass die Betroffenen in Horst morgens walken wollten: „Der typische Horster liegt da entweder mit 2 Promille im Bett oder bricht gerade Autos auf.“

Die Betroffenen gehen rechtlich gegen diese schikanöse Polizeiwillkür vor.

Für weitere Fragen, sowie Kontakt zu den Betroffenen können Sie sich gerne an uns wenden."

Jörg Weidemann

Pressesprecher

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