FFF-Demonstration der Jugend erregt Aufsehen

Die Demonstration hat ihr Ziel erreicht - viele Menschen wurden angesprochen . Auch Bernd Matzkowski - stadtbekannter Antikommunist fühlt sich herausgefordert und hetzt in der WAZ gegen die Initiatoren der ersten FFF-Demonstration in Gelsenkirchen. Gegen Spaltung und Führungsansprüche selbsternannter Führer wendet sich der Jugendverband in einer Pressemitteilung:

Pressemitteilung vom 16.3.2019:

"Am ersten weltweiten Fridays for Future (FFF)-Aktionstag waren in Deutschland 300.000 und in der ganzen Welt 1,5 Millionen Jugendliche auf den Beinen. Dabei ist die Bewegung erst ein paar Monate alt.

Nur leider war in Gelsenkirchen bisher tote Hose. Deshalb haben wir vom REBELL die Initiative ergriffen. Unsere kühnsten Erwartungen wurden übertroffen. Super, dass 200 da waren“, so Celina Jacobs vom Jugendverband REBELL.

Natürlich gab es eine lebhafte Diskussion, worin das Problem für das Klima liegt und was zu tun ist, von Plastikmüll vermeiden über Motor aus bis hin zur Kapitalismuskritik war alles geboten.

Prompt stand auch die Kapitalismuskritik im Feuer. Nicht nur der REBELL sondern zahllose Schilder auf den FFF- Demos sagen, die Profitgier macht die Umwelt kaputt und die kapitalistischen Politiker sind die, die diese umweltzerstörerische Politik betreiben.

Während die Masse der Anwesenden von der Aktion begeistert war, (siehe WAZ Video), meinen manche jetzt, gegen den REBELL hetzten zu müssen.

Wir kennen das schon längst, dass diejenigen, die am lautesten rufen:“ Keine Politik! Keine Fahnen!“, meistens in Wirklichkeit selber einen (Partei)politischen Hintergrund haben, ihn aber verschweigen.

Wir halten es mit Karl Marx: „ Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten zu verleugnen.“

Auch das gehört zur Überparteilichkeit und Zusammenarbeit auf Augenhöhe, dass jeder gleichberechtigt seine Meinung sagen kann.

Genauso offen, wie auf der Demo, wollen wir diskutieren, wie es mit FFF in Gelsenkirchen weitergeht und laden herzlich ein zum Treffen am Dienstag, 19.03.2019 um 17.30 Uhr ins Jugendzentrum CHE, An der Rennbahn 2 in Gelsenkirchen Horst“ so Besrina Rustija vom Jugendzentrum CHE."

 

Celina Jacobs, Jugendverband REBELL

Besrina Rustija, Jugendzentrum CHE

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